Geschichte

Die „Schloss Döttingen“ Gesichte - ein Wandel der sich über Jahrzehnte zieht.

Döttingen galt früh als zentraler Punkt in der Region, denn hier kreuzten zwei Wegverbindungen, die von Kupferzell nach Gerabronn und die am Kocher verlaufende Straße von Schwäbisch-Hall über Döttingen nach Künzelsau. Vielleicht zur Sicherung der Altstraßen wurde am südlichen Bachufer des Ortes eine Wasserburg erbaut, die 1225, wie das ganze Dorf, im Eigenbesitz der Herren von Bachenstein war.

Im Jahr 1584 überging der Besitz an Graf Friedrich zu Hohenlohe, Offizier und Gelegenheitsdichter. Unter dem Baumeister Thomas Fähndrich ließ er das Schloss als vierflügelige, quadratische Renaissanceanlage mit umlaufenden Wassergraben neu errichten. Wodurch davon auszugehen ist, dass die ursprünglichen Gemäuer der Wasserburg nicht mehr erhalten sind.

Bevor das Schloss 1836 in den bürgerlichen Privatbesitz der Familie Bruckmann – Lohr überging wurde 1781 der Nordflügel des Schlosses neu erbaut und 1807 der Südflügel umgebaut. Im Privatbesitz wurden 1911 der Südflügel abgebrochen und das dritte Geschoss des Mittelbaues abgetragen.

Mit der Eröffnung einer kleinen Pension im Jahr 1961 schreibt das Schloss eine neue Geschichte. Mit viel Kraft und Ehrgeiz wurde das Schloss in den Jahren von 1959 bis 1961 renoviert und einzelne, im 2. Weltkrieg zerstörte Teile, neu aufgebaut. Von da an erfährt das Hotel einen Aufschwung. Bereits 1970 wurde ein erstes Gästehaus erbaut und die Pension als Tagungsstätte ergänzt.

1975 erbaute man den Südflügel neu. Heute befindet sich hier das Restaurant sowie Gästezimmer. Vor 1980 überging das Gebäude des alten Amtshauses in den Besitz der Familie Bruckmann- Lohr und wurde schnell zu einem Gästehaus mit Tagungsräumen umgebaut. Mit der 2. Generation, Familie Lohr-Dumler, wurde ein weiteres Gästehaus im Jahr 1991 erbaut.

Heute wird das Hotel in der 3. Generation geführt. Ab August 2018 startet der Neubau einer angrenzenden Wellness- und SPA-Anlage, die Ende 2019 eröffnet werden soll.